WTF 1770 - Hölderlin//Beethoven

Ein post-klassisches Musiktheater

OMG Schubert

WTF 1770 - Hölderlin//Beethoven

Ein post-klassisches Musiktheater

OMG Schubert

Im Zentrum dieser musiktheatralen Inszenierung stehen die beiden 1770 geborenen Jahrhundert-Künstler Hölderlin und Beethoven. Was wäre, hätten sie sich gekannt, was wäre, wenn Hölderlins Wahnsinn auf Beethovens Manie getroffen wäre?

Beethoven hinterlässt über 700 Kompositionen. Seine Lieder wirken dabei oft blass, brav, bedeutungslos. Seine instrumentalen und sinfonischen Werke hingegen sind bahnbrechend, bis heute. Hölderlin, ebenfalls Jahrgang 1770, gilt als einer der bedeutendsten deutschen Literaten. Was wäre, hätten die beiden sich gekannt, was wäre, wenn Hölderlins Wahnsinn auf Beethovens Manie getroffen wäre? An diesem Abend wird das Schaffen Beethovens und Hölderlins nach Schnittmengen und Reibungsflächen durchleuchtet. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, auf welchen Sockel Europa diese Künstler gestellt hat und woraus dieser eigentlich gemacht ist. Es entstehen stilimmanente klassische Kompositionen und ungewohnte avantgardistische Klänge, die genreübergreifend gebrochen werden und das Schaffen der Beiden zu einem neuen Gesamtkunstwerk verschmelzen lassen. Das Setup wird durch Visuals von Wilhelm Rinke erweitert.

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OMG Schubert sind Konstantin Dupelius und Justus Wilcken, die sich 
zur Aufgabe gemacht haben, das Lied & das Lied-Duo kompositorisch und performativ neu zu denken und zu interpretieren. Als Multiinstrumentalisten, Sänger, Schauspieler und Komponisten wirken sie u.a. bei den Salzburger Festspielen, am Theater Freiburg, Staatstheater Hannover, Schauspielhaus Düsseldorf und Schauspiel Stuttgart. Ihr zweites Album WTF 1770 erscheint im November 2021.

Musiktheater

Sonntag

31. Okt | 20:00 Uhr

Tickets
Eintrittspreis: 10 € - 15 €
Dauer: ca. 90 Min | Keine Pause

Perfomance, Musik & Komposition: Konstantin Dupelius, Justus Wilcken
Video-Performance : Wilhelm Rinke

Pressestimmen

"Ein dynamisch moderner und verträumter Abend und ein sehr gelungener poetischer Essay mit einer phantastisch organischen Dramaturgie, der es gelingt durch diese durchaus disparat und eigenwillig zusammengeführten Texte und Kompositionen zu führen. Und deren großes Verdienst es ist, dabei ein Paralleluniversum entstehen zu lassen..."
Cordelia Marsch, SWR 2 (7.6.2020)