ZUKÜNFTIGES

20.09.19

TWILIGHT

TWILIGHT

TWILIGHT
Motoya Kondo, Tiziana Longo (Motimaru Dance Company)
Performance
20.-22. September 2019 | 20:00
Tickets: 12 € | 8 € (ermäßigt)

Subtile Bewegungen verändern die Wahrnehmung von Zeit und Raum und erzeugen eine Intimität, welche uns tief in Körper und Geist versinken lässt. Innere Konflikte offenbaren sich, unzählige Äonen von Begehren und Hass beginnen sich zu winden. Kann es einen Ort geben, an dem Dualität im Zwielicht verblassen wird?

Die Tanzperformance Twilight entstand im Gebiet der tibetischen Flüchtlinge in Nepal. Der Klang der morgendlichen Gebete und Rituale aus den Klöstern, Recherchen zum tibetischen Mönchstanz Cham erhalten ebenso Eingang in die Körpersprache der Tänzer*innen wie die Gespräche mit den Mönchen, ihre Philosophie und Weisheit.

Twilight wurde vom AudreyJournal in Sydney als beste Performance im Juni 2018 ausgewählt.

www.motimaru.net

Link to the trailer: https://vimeo.com/107611924
Facebook Page: Motimaru (https://www.facebook.com/Motimaru-141808852528557/)
Instagram: motimarudancecompany

Tanz: Motoya Kondo, Tiziana Longo | Musik: Hoshiko Yamane

28.09.19

MUT

MUT

MUT
Tiziana Longo (Motimaru Dance Company)
Performance
28. & 29. September 2019 | 20:00
Tickets: 8 € | 12 € (ermäßigt)

Das Tanzsolo “MUT” setzt unser eigenes Leben in Bezug zur Nachrichtenflut, die uns im Minutentakt erreicht und kaum etwas in uns wirklich verändert. Dafür befindet sich der Tänzerinnenkörper in ständiger Metamorphose, verwandelt die Geschichten verschiedener Frauen in Ikonen der widersprüchlichen Gesichter unserer Gesellschaft. Zeitungen werden lebendig, knistern, schwellen an und explodieren! Basierend auf zahlreichen persönlichen Gesprächen mit Geflüchteten auf der ganzen Welt, schärft MUT unsere eigene kritische Haltung und erzeugt durch die körperliche Interaktion beispielsweise mit Live-Musik und Installationen Schicht um Schicht ein Gefühl der Dringlichkeit.

MUT – das deutsche Wort für Courage, verweist im Alt-Ägyptischen auf die Urgottheit des Wassers, der kosmischen Mutter allen Lebens.

Pressestimmen:

„Bemerkenswert ist die tänzerische Ästhetik, denn sie ist so divers, wie die Frauen, um die es hier auch geht.“ (Tanzraum Berlin, April 2017)

„Mut touches a nerve“ (suzygoessee, Sydney Theatre Reviews, Juni 2018)

Trailer: https://vimeo.com/298672185
Facebook: Motimaru (https://www.facebook.com/Motimaru-141808852528557/)
Instagram: motimarudancecompany
website: www.motimaru.net

Dauer: 1 Stunde

Choreographie und Tanz: Tiziana Longo | Supervisor: Motoya Kondo | Komposition und Live-Musik: Hoshiko Yamane | Kostümbild: Jean Beissel

04.10.19

The Mark on the Wall

The Mark on the Wall

The Mark on the Wall
Virginia Woolf | Stepha Schweiger – Anna Clementi – Sebastian Bauer

Musiktheater
4. & 5. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermässigt)

Beim Blick an die Wand entfesselt ein undefinierbarer Fleck die Phantasie – sinnlich und intellektuell. Die Protagonistin begibt sich in drei Rollen, als Sänger*in, Tänzer*in und Sprecher*in, auf eine fantastische Reise zwischen Imagination und Realität.

Stepha Schweiger setzt die gleichnamige Kurzgeschichte von Virginia Woolf in einen musikalischen Kontext, der von Sebastian Bauer inszeniert wird. Die Partitur gestaltet sie speziell für die Stimme der deutsch-italienisch-schwedischen Vokalartistin, Schauspielerin und Performerin Anna Clementi.
Performance, Sprechtheater, Tanz, Elektronische Musik, Neue Musik, Pop/Free Jazz und Experimentelle Musik verwandeln den Woolfschen Bewusstseinsstrom in ein expressives Erlebnis.

Pressestimmen:
„Stepha Schweiger hat ein eher minimalistisch gehaltenes Klangband komponiert, schillernd und mit feinen Spannungen aus der spezifischen Umwandlung des Woolf’schen Textflusses heraus.“ nmz – Neue Musikzeitung, Hans-Peter Graf

„Eine Musik zwischen Aufbruch und Retro-Effekt, zwischen lichter Experimentierfreude und klassischem Zuschnitt. … Schweiger steigert den Spannungsbogen von sinnlich-zarten Klangclustern zu einer fast schon an die Free-Jazz-Experimente der 70er erinnernde Melodiehaftigkeit, die mit unwiderstehlichem Groove lockt.“ Augsburger Allgemeine, Florian L. Arnold

„Den elementaren Bodenstoff dieses Gedankenstroms, der durch Ur-Tiefen und Naturalismen entlang der Abbruchkanten einer sich verändernden Gesellschaft führt, lieferte die Komposition. Stepha Schweiger ließ das Ensemble atmen, tasten, schweben, im Raum agieren.“
Süd-West-Presse, Udo Eberl

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dauer: 90 Minuten

Anna Clementi, Gesang / Performance | Leo Chadburn, Sprechen / Performance | Ziv Frenkel, Tanz | Stepha Schweiger: Komposition, Konzept | Sebastian Bauer: Regie, Bühne, Licht | Nora Lau: Kostüme, Bühne | Phillip Hohenwarter: Video | European Music Project: Chatschatur Kanajan, Musikalische Leitung / Christian Vogel, Klarinette / Silke Lange, Akkordeon / Johannes Öllinger, E-Gitarre / Jürgen Grözinger, Perkussion, Drumset / Antonis Anissegos, Piano / Miriam Götting, Viola / Adam Goodwin, Kontrabass / Florian Tippe, Sounddesign / Foto: Nele Gehricke

08.10.19

:lounge – MISTERIO

:lounge – MISTERIO

:lounge – MISTERIO
lautten compagney

Konzert
8. Oktober 2019 | 19:30
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)
www.lauttencompagney.de

Musik aus den barocken Mysteriensonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber und dem Tango Nuevo von Astor Piazzolla, beides arrangiert für ein Barockquartett der lautten compagney. Schon bald verfließen die Grenzen der Jahrhunderte und es ist ganz egal, in welchem Stil und in welcher Zeit man sich gerade befindet.

Die lautten compagney ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Seit drei Jahrzehnten faszinieren die Konzerte unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner ihre Zuhörer. Das Vergnügen am spontanen Musikmachen steht im Mittelpunkt der :lounge-Sessions. In diversen Crossover-Programmen hat die lautten compagney bereits gezeigt, dass eine Kombination alter Musik mit modernen Ausdrucksmitteln (Tanz, Videoinstallationen etc.) sehr lohnenswert sein kann. Für ihr Programm Timeless wurden sie 2010 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

10.10.19

RSB Kammerkonzert

RSB Kammerkonzert

Brahms‘ Erbe
Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB)
Kammerkonzert
10. Oktober 2019 | 19:30
Tickets 20€
https://www.shop.rsb-online.de/eventim.webshop/webticket/shop?event=21905&kassierer=webrsb

Ein abwechslungsreicher Kammermusikabend zwischen Romantik und jazzigen Einflüssen mit Werken von Antonín Dvořák und Ernst von Dohnányi. Beide sind ohne Brahms Werk nicht vorstellbar und dennoch vermochten sie sich, durch ganz eigene Stile von ihrem großen Vorbild abzusetzen und die Zeiten zu überdauern.

Das RSB spielt ihre Werke mit Bläsern, Streichern, Harmonium und Klavier.

Programm:
Antonín Dvořák
Bagatellen für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium op. 47
Antonín Dvořák
Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 4 e-Moll op. 90 („Dumky“)
Ernst von Dohnányi

Sextett für Klavier, Klarinette, Horn, Violine, Viola und Violoncello C-Dur op. 37
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) ist das älteste deutsche rundfunkeigene Sinfonieorchester mit einem breiten Repertoire aus allen Stilepochen. Es gehört der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin) an, die von Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg getragen wird. Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSB.

Dauer: ca. 120 Minuten

Peter Pfeifer, Klarinette
Dániel Ember, Horn
Richard Polle, Violine
Alejandro Regueira Caumel, Viola
Ikuko Odai, Klavier
Nadine Contini, Violine
Maximilian Simon, Violine
Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello
Yuki Inagawa, Harmonium & Klavier

Konzertkarten zu 20 €
gibt es beim RSB-Besucherservice
Tel. 030-20298715; tickets@rsb-online.de; www.rsb-online.de

Das Konzert wird präsentiert von tip Berlin

Im Web:
https://www.rsb-online.de/konzerte/10-10-19-kammerkonzert-delphi/

11.10.19

LOVE

LOVE

LOVE
Petar Miloshevski
Theater, Performancekunst, Pantomime, Modern Dance | Deutschlandpremiere
11.-13. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)

Inspiriert von der Geschichte des Kannibalen von Rotenburg, erzählt das Solostück LOVE von der intimen Begegnung zweier Menschen, die sich entscheiden, das zu erleben, was sie für die wunderbarste sexuelle Ekstase und den Ausdruck inniger Liebe halten. Dabei wird auf Spezialeffekte, Video oder Gore-Elemente komplett verzichtet. Stattdessen untersucht der Londoner Schauspieler und Theatermacher Petar Miloshevski in einer visuell intensiven und stark körperlichen Symbiose zwischen Theater, Performancekunst, Sprache, Pantomime und Modern Dance welche verborgenen Dimensionen der menschlichen Psyche hinter einem solch verstörenden Akt stehen und nimmt das Publikum mit auf eine Achterbahnfahrt der widersprüchlichen Emotionen.

LOVE wurde auf verschiedenen Festivals in London, Bath, Paris, Jerewan, einigen Festivals in Nordmakedonien sowie dem Internationalen Theaterfestival BABEL in Targoviste, Rumänien, aufgeführt, wo es den Best Actor Award gewann.
www.petarmiloshevski.com

Fotos: https://www.petarmiloshevski.com/love-csxe

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=V_emnUka0vs

Pressestimmen:

“So singular in its mode of expression that it takes time for your eyes and ears to become accustomed, and has an atmosphere that could give you the bends.”
Exeunt Magazine, London

“Miloshevski produces barrels of wonderment from unspeakable human tragedy.”
Younger Theatre, London

“Champion of solo works which pull and twist the human soul in all directions… it plunges us into the abyss of an indisputable madness.”
Apartés, Paris

“A lesson of discovery, of confronting truths, an acting lesson…what Petar Miloshevski did was a sacrifice towards the spectators that watched him with astonished eyes.”
Foaier Buletin, Romania

Konzept, Drehbuch, Soundtrack, Beleuchtung und Bühnenbild: Petar Miloshevski | Kostümdesign: Antonella Petraccaro | Regie und Performance: Petar Miloshevski | Foto: Vladislav Kolev

18.10.19

Eartha´s Guide to Everyday Living

Eartha´s Guide to Everyday Living

Eartha´s Guide to Everyday Living
N.E.W. + Guests

Raum-Klang-Bild-Installation | Berlin Premiere
18. & 19. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 13 € | 8 € (ermäßigt)

Eartha’s Guide to Everyday Living ist eine Hommage an die Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Eartha Kitt. Eartha Kitt war ein schillernder Star der amerikanischen Jazz-, Pop und Medienwelt und ist bekannt als Catwoman aus der TV-Serie „Batman“ der 1960er Jahre. Als Repräsentantin des weiblichen und afroamerikanischen Selbstbewusstseins war sie mit sexistischen, rassistischen und politischen Ressentiments konfrontiert.
N.E.W. und ihre Gäste lassen sich von Eartha Kitt in ihrer Rolle als Superheldin zu einer Raum-Klang-Bild-Performance anregen. Die cartoonartige, schrille Ästhetik der TV-Serie steht im starken Kontrast zur abstrakten Klangsprache von N.E.W. – aus dieser Spannung entsteht ein kraftvoller Sound: Angetrieben vom filmischen Tempo werden die elektroakustischen Klangbilder von N.E.W. mit beatorientierten Strukturen überlagert und mit Licht- und Video-Projektionen angereichert.

Eartha’s Guide to Everyday Living wird im September 2019 im Programm der Ruhrtriennale uraufgeführt.

N.E.W. ist aus dem 2005 gegründeten Composer Performer Ensemble Les Femmes Savantes hervorgegangen. Im Spektrum aus Neuer Musik, Jazz, Elektronik, Improvisation, Klangkunst, Performance entwickelt jede Musikerin des Trios ihre eigene künstlerische Sprache in singulärer wie auch kollektiver Autorinnenschaft. Für Eartha’s Guide to Everyday Living arbeiten N.E.W erstmals mit der Klangkünstlerin und Komponistin Kaffe Matthews, der bildenden Künstlerin Katharina Ernst und der Medienkünstlerin Tina Wilke zusammen.

https://vimeo.com/user20410741

Musiker*innen N.E.W. + Guests | Komposition, Trompete, Electronik Sabine Ercklentz | Komposition, Innenklavier, Mischpult Andrea Neumann | Komposition, Stimme, Objekte, Electronik Ute Wassermann | Komposition, Elektronik Kaffe Matthews (Guest) | Schlagzeug Katharina Ernst (Guest) | Video Tina Wilke (Guest)

Eine Produktion von N. E. W. in Kooperation mit der Ruhrtriennale. Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds.

29.10.19

Sister Moon

Sister Moon

Sister Moon
Niniwe vocal art

A Cappella Konzert
29. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)

Vier Frauenstimmen und sonst nichts braucht es, um kunstvolle Arrangements und eine faszinierende Klangwelt zu erzeugen. Facettenreich und voller Präzision bringt Niniwe neben Eigenkompositionen die Essenz musikalischer Originale aus verschiedenen Epochen und Genres zum Vorschein und kreiert einen unverwechselbaren Sound – leicht wie eine Feder und kraftvoll zugleich.
Mit Sister Moon präsentiert Niniwe das Schönste aus siebzehn Jahren Bandgeschichte. Außerdem, exklusiv im Theater im Delphi: ein Sneak Peek in das neuen Programm, das sich der Musik von Sting widmet (Premiere im Frühjahr 2020).
www.niniwe.de

Facebook: https://www.facebook.com/niniwevocalart
Video: https://www.youtube.com/watch?v=h0jUF1ZhGQg

Pressestimmen:
„Ihre Darbietung ist eine Höchstleistung der Stimmen.“ (taz.die Tageszeitung)

„Vier Frauenstimmen, sonst nichts. Und doch viel mehr. (..) Dabei beweist jede der Damen erstaunliche Wandlungsfähigkeit: Die klangliche Bandbreite reicht vom schlanken Mädchensopran über die groovige Jazzröhre bis zur rauchigen Soulsängerin. (Leipziger Volkszeitung)

Ein Konzert von niniwe ist Lied für Lied die Essenz dessen, was Mutter Natur den Menschen an stimmlicher Ausdrucks- und Empfindungsfähigkeit zugestanden hat.(O-Ton Vocal Days, Salzburg)

Winnie Brückner – Sopran, Arrangements www.winniebrueckner.de |Lena Sundermeyer – Sopran www.lenasundermeyer.de | Caroline Krohn – Alt www.neuerjazzchorberlin.de | Hanne Schellmann – Alt www.hanneschellmann.com | Foto: Mali Lazell