ZUKÜNFTIGES

30.08.19

(you hear it) all the time

(you hear it) all the time

(you hear it) all the time
von Isabelle Kranabetter

Sprach-musikalische Performance | Premiere
30. & 31. August | 20:00
Tickets: 13 € | 8 € (ermäßigt)

Eine sprach-musikalische Studie über Identität und Absurdität des Dolmetschers als vermeintlich neutrale Randfigur, das Übersetzen im Allgemeinen und im Zusammenspiel von Mensch und Übersetzungstechnologien.

Unsere Ohren sind heute mehr denn je mit den Klängen fremder Sprachen vertraut. Zugleich erweist sich für ein gegenseitiges Verständnis, aber auch in bürokratischen Kontexten wie Migration und Asyl, das Übersetzen als fundamentale Kulturtechnik. So tritt zu einem klassischen Gespräch eine dritte Instanz hinzu: der Dolmetscher. Eine unsichtbare Randfigur, scheinbar neutral und unbeteiligt. Aber mit einigen Herausforderungen im Schlepptau.
Was nämlich, wenn die übersetzte Information und das Bild, das wir als Zuschauende von der sprechenden Person haben, mit Eigensinn und Fliehkräften auseinanderdriften?
In der Inszenierung mit Performer*innen sowie realen Dolmetscher*innen kommen die Fragen nach Identität, Glaubwürdigkeit und immer wieder nach dem Scheitern angesichts der Tücken einer solchen Dreieckskonstellation auf den Tisch. Das sich ständig wandelnde Spiel mit Realität und Fiktion streift dabei das Existenzielle der auf der Bühne erzählten Geschichte gleichermaßen wie eine in den Grenzen des Verstehens nistende Komik. Dabei sind sowohl die menschliche Stimme wie auch ihre technologischen Verarbeitungen Grundlage für eine Musik, die stets die Skalierungen, Verwicklungen und Übergänge von Sprachlichkeit und Musikalität thematisiert.

In Englisch, Deutsch, Französisch, Ungarisch, Tamil, Arabisch, Italienisch

Performer*innen: Meimouna Coffi, Márton Kovács, Manickam Yogeswaran, Jakob Rauber |
Isabelle Kranabetter, Konzept und Inszenierung | Alexander Chernyshkov, Kompositionen | Karolina Serafin, Video und Raum | Elise Schobeß, Dramaturgie | Chris Wohlrab, Produktionsleitung

Eine Koproduktion mit DNT/Kunstfest Weimar; in Kooperation mit dem Theater im Delphi, TATWERK | Performative Forschung und Collegium Hungaricum Berlin

Gefördert im Rahmen der Einstiegsförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

02.09.19

Wenn mich allein lässt, was ich liebe

Wenn mich allein lässt, was ich liebe

Wenn mich allein lässt, was ich liebe
Combo CAM

Szenisches Konzert | Berlin Premiere
2. September 2019 |20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)

Die Musiker von Combo CAM führen gemeinsam mit der Kunstfigur Doris Meeresbüchner durch einen szenisch-muskalischen Abend voll skurriler Heiterkeit und Tragik. Umgarnt, getrieben, getröstet und umtanzt werden sie Schritt für Schritt von Musik deutschen, italienischen, südamerikanischen, sephardischen und israelischen Ursprungs. Inspiriert ist der Abend vom gleichnamigen Musikstück „Cuando el bien que adoro me deja sin mi“ des peruanischen Barock-Komponisten Tomás de Torrejón y Velasco.
Um poetische Bilder beim Zuhörer zu schaffen lässt die Combo CAM ihre Programme stets von der Kunstfigur Doris Meeresbüchner szenisch begleiten. Als Fachfrau für Zwischentöne steht sie repräsentativ für alle menschlichen Tragödien und Komödien und vermag es auf die ihr ganz eigene Weise eine Brücke zwischen Publikum und Bühne zu schlagen. Combo CAM ist Preisträger*in des Nachwuchswettbewerbs ZAMUS, Kölner Fest für Alte Musik 2017. www.combocam.de
Pressestimmen:
„…ein Konzert der Extraklasse..“
„…Großen Applaus erhielt unter anderem eine szenisch und musikalisch dargebotene Satire über Himmel und Hölle…“
(MOZ 21.08.18)

„…Da geht man, nichts Böses ahnend, zu einem Nachwuchs-Abend und erlebt ein Konzert auf höchstem Niveau…“
(o-ton.online, März 2018)

Video: https://www.youtube.com/channel/UCdtZCU8B39D0U6zsg58Fzvg
Facebook: https://www.facebook.com/ComboCareAboutMusic/

Dauer : 70 Minuten
mit deutschem Sprechtext / Musikstücke italienisch, spanisch, hebräisch, englisch

Viola Blache: Sopran, Barockviola | Hannes Malkowski Perkussion | Friederike Merkel: Flöten | Babett Niclas: Harfe | Antje Nürnberger: Barockcello | Martin Steuber: Barockgitarre, Theorbe | Doris Meeresbüchner | Foto: Victoria Knobloch

Musikalisches Programm: http://www.combocam.de/download/Programm_WennMichAlleinLaesstWasIchLiebe.pdf

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Sarabande aus Cellosuite Nr. 5, BWV 1011

Tomás de Torrejón y Velasco (1644 – 1728) Cuando el bien que adoro me deja sin mi
Francesca Caccini (1587 – 1640) Io mi distruggo
Giovanni Legrenzi (1626 – 1620) Lumi, potete piangere
Anonymus Ciaccona del Paradiso e del Inferno
Andrea Falconieri (1585 – 1656) Passacaglia

Codex Martinez Compañon (1782 – 1785) Baile de danzantes
Claudio Monteverdi (1567 – 1643) Sinfonia G-Moll aus „L’Orfeo“
Codex Martinez Compañon (1782 – 1785) Baile de danzantes
Anonymus, Bolivien (17.Jhd.) Esta noche yo bailá

Anonymus, sephardisch Hija mia
Tomás de Torrejón y Velasco Desvelado dueno mio
Henry Purcell (1659 – 1695) Fly swift ye hours
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) Komm süßer Schlaf aus „Der getreue Music- Meister“
Israelischer Volkstanz Hagan habil’adi Anonymus
Anonymus Tarantella del Gargano

03.09.19

:lounge – IN A LANDSCAPE

:lounge – IN A LANDSCAPE

:lounge – IN A LANDSCAPE
lautten compagney

Konzert
3. September 2019 |19:30
Tickets: 15 € | 10 € (ermässigt)
www.lauttencompagney.de

minimal music trifft Werke der frühen Barockzeit – moderne Patterns kommunizieren mit den Gefühlswelten des 17. Jahrhunderts. Mit Musik von Francesco Cavalli, Claudio Monteverdi, Cohn Cage, Philip Glass, Steve Reich.
Die lautten compagney ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Seit drei Jahrzehnten faszinieren die Konzerte unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner ihre Zuhörer. Das Vergnügen am spontanen Musikmachen steht im Mittelpunkt der :lounge-Sessions. In diversen Crossover-Programmen hat die lautten compagney bereits gezeigt, dass eine Kombination alter Musik mit modernen Ausdrucksmitteln (Tanz, Videoinstallationen etc.) sehr lohnenswert sein kann. Für ihr Programm Timeless wurden sie 2010 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

06.09.19

Beyond Words: Times of change

Beyond Words: Times of change

Beyond Words: Times of change
ARTTET project | Vozdukh Center

Performance | Deutschlandpremiere
September 6. September 2019 | 19:00
Tickets: 20 € | 12 € (ermässigt)

Lassen Sie uns in Zeiten des Wandels ohne Worte sprechen. Werden Sie Ko-Autor*in der Performance und teilen Sie Ihre Geschichte, Gedanken und Gefühle mit uns. Wir lassen Ihre Worte durch Bewegung und improvisierte Live-Musik lebendig werden.

Als Teil einer Reihe von Performances über die Existenz im Zustand des Wandels untersucht Beyond Words, wie wir Agent*innen der Veränderung in der modernen Welt werden können, ob wir Einfluss nehmen können oder machtlos sind. Ein grundlegender Aspekt dieser immersiven Performance ist die Stärke der Gemeinschaft, wenn Menschen zusammenkommen und sich auf Dialog und Kunst einlassen.
Beyond Words wurde in 12 Ländern gespielt, darunter USA, Kanada, Mexiko, Indien, Israel, Schweiz. Jetzt wird es zum ersten Mal auf einer deutschen Bühne zu sehen sein.

https://vozdukh.center/en/eng/
https://www.facebook.com/vozdukhproject/
Video: https://www.youtube.com/watch?v=JjvirKCQesg

In englischer Sprache

Dauer: 90 Minuten

With Anastasia Vorobiova, Egor Utkin, Olesya Tretyakova, Kristina Kim, Katrina Menshikova, Maiya Goryat, Tatiana Novohatskaya, Anastasia Epstain | Producer, CEO & founder of VOZDUKH Center: Egor Utkin | Director of Training and International Relations, Founder of VOZDUKH Center: Anastasya Vorobyova | Photo: Anna Varich

12.09.19

The Colour Out Of Space

The Colour Out Of Space

The Colour Out Of Space – Chapter 1-3
A dark doom pictureshow in slow

Andreas Hartung & The Dunwich Orchestra / Vorprogramm Ava Bonam
Multimediale musikalische Comicbildererzählung | Uraufführung
12. September 2019 | 20:00
Tickets: 6 €

Der Berliner Comiczeichner und Illustrator Andreas Hartung und The Dunwich Orchestra
adaptieren eine Kurzgeschichte des amerikanischen Autors H.P. Lovecraft als düster-episodische Bildershow mit atmosphärischem Live-Soundtrack. Vollkommen ohne Worte wird der Betrachtende in einen hypnotischen Sog des Grauens gezogen.

“The Colour out of Space“ erzählt vom Gefühl des Ausgeliefertseins und der Lethargie, die hieraus entstehen kann – als langsamste Variante des Untergangs: Eines Nachts schlägt ein seltsamer Meteorit auf einer Farm mitten im Nirgendwo ein. Scheinbar hat er keinen größeren Schaden angerichtet. Bald aber beginnt sich das Leben der Farmbewohner zu verändern. Nach und nach zieht eine unsichtbare Macht alles Leben aus der Farm und den Menschen und eine seltsame, fremde Farbe legt sich über das Land…

Das Theater im Delphi zeigt Kapitel 1-2 in Liveaufführung sowie die Uraufführung des brandneuen 3. Kapitels.

Im Vorprogramm malt Folk Noir Musikerin Ava Bonam akustische, flüchtige und melancholische Klangbilder, die von innersten Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und intimen Erinnerungen erzählen. https://www.ava-bonam.com/

Pressestimmen:
Dunkle Zeichnungen – schwelgende Musik (Intro)
Großartiger Horror-Comic nach H.P. Lovecraft’s »The Colour out of Space (Page)

Webseite: https://www.the-colour-out-of-space.com/
Facebook: https://www.facebook.com/lovecraftpictureshow
Instagram: https://www.instagram.com/lovecraft_picture_show/

Video Kapitel 1:

Video Kapitel 2:

Dauer: 90 Minuten

Illustrationen: Andreas Hartung |Musik: Ava Bonam |The Dunwich Orchestra: Daniel Siegmund (E-Gitarren, Samples, Digital-Synths) | David Frikell (Akustik-Gitarren) | Paul Bertin (analoge Modular-Synths) | Bennet Gamradt (Bass) | Johannes Hehemann (Schlagzeug)

The Colour Out Of Space wird präsentiert von der Deutschen Lovecraftgesellschaft e. V. und Illustrade Rostock

20.09.19

TWILIGHT

TWILIGHT

TWILIGHT
Motoya Kondo, Tiziana Longo (Motimaru Dance Company)
Performance
20.-22. September 2019 | 20:00
Tickets: 12 € | 8 € (ermäßigt)

Subtile Bewegungen verändern die Wahrnehmung von Zeit und Raum und erzeugen eine Intimität, welche uns tief in Körper und Geist versinken lässt. Innere Konflikte offenbaren sich, unzählige Äonen von Begehren und Hass beginnen sich zu winden. Kann es einen Ort geben, an dem Dualität im Zwielicht verblassen wird?

Die Tanzperformance Twilight entstand im Gebiet der tibetischen Flüchtlinge in Nepal. Der Klang der morgendlichen Gebete und Rituale aus den Klöstern, Recherchen zum tibetischen Mönchstanz Cham erhalten ebenso Eingang in die Körpersprache der Tänzer*innen wie die Gespräche mit den Mönchen, ihre Philosophie und Weisheit.

Twilight wurde vom AudreyJournal in Sydney als beste Performance im Juni 2018 ausgewählt.

www.motimaru.net

Link to the trailer: https://vimeo.com/107611924
Facebook Page: Motimaru (https://www.facebook.com/Motimaru-141808852528557/)
Instagram: motimarudancecompany

Tanz: Motoya Kondo, Tiziana Longo | Musik: Hoshiko Yamane

28.09.19

MUT

MUT

MUT
Tiziana Longo (Motimaru Dance Company)
Performance
28. & 29. September 2019 | 20:00
Tickets: 8 € | 12 € (ermäßigt)

Das Tanzsolo “MUT” setzt unser eigenes Leben in Bezug zur Nachrichtenflut, die uns im Minutentakt erreicht und kaum etwas in uns wirklich verändert. Dafür befindet sich der Tänzerinnenkörper in ständiger Metamorphose, verwandelt die Geschichten verschiedener Frauen in Ikonen der widersprüchlichen Gesichter unserer Gesellschaft. Zeitungen werden lebendig, knistern, schwellen an und explodieren! Basierend auf zahlreichen persönlichen Gesprächen mit Geflüchteten auf der ganzen Welt, schärft MUT unsere eigene kritische Haltung und erzeugt durch die körperliche Interaktion beispielsweise mit Live-Musik und Installationen Schicht für Schicht ein Gefühl der Dringlichkeit.

MUT – das deutsche Wort für Courage, verweist im Alt-Ägyptischen auf die Urgottheit des Wassers, der kosmischen Mutter allen Lebens.

Pressestimmen:

„Bemerkenswert ist die tänzerische Ästhetik, denn sie ist so divers, wie die Frauen, um die es hier auch geht.“ (Tanzraum Berlin, April 2017)

„Mut touches a nerve“ (suzygoessee, Sydney Theatre Reviews, Juni 2018)

Trailer: https://vimeo.com/298672185
Facebook: Motimaru (https://www.facebook.com/Motimaru-141808852528557/)
Instagram: motimarudancecompany
website: www.motimaru.net

Dauer: 1 Stunde

Choreographie und Tanz: Tiziana Longo | Supervisor: Motoya Kondo | Komposition und Live-Musik: Hoshiko Yamane | Kostümbild: Jean Beissel

04.10.19

The Mark on the Wall

The Mark on the Wall

The Mark on the Wall
Virginia Woolf | Stepha Schweiger – Anna Clementi – Sebastian Bauer

Musiktheater
4. & 5. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermässigt)

Beim Blick an die Wand entfesselt ein undefinierbarer Fleck die Phantasie – sinnlich und intellektuell. Die Protagonistin begibt sich in drei Rollen, als Sänger*in, Tänzer*in und Sprecher*in, auf eine fantastische Reise zwischen Imagination und Realität.

Stepha Schweiger setzt die gleichnamige Kurzgeschichte von Virginia Woolf in einen musikalischen Kontext, der von Sebastian Bauer inszeniert wird. Die Partitur gestaltet sie speziell für die Stimme der deutsch-italienisch-schwedischen Vokalartistin, Schauspielerin und Performerin Anna Clementi.
Performance, Sprechtheater, Tanz, Elektronische Musik, Neue Musik, Pop/Free Jazz und Experimentelle Musik verwandeln den Woolfschen Bewusstseinsstrom in ein expressives Erlebnis.

Pressestimmen:
„Stepha Schweiger hat ein eher minimalistisch gehaltenes Klangband komponiert, schillernd und mit feinen Spannungen aus der spezifischen Umwandlung des Woolf’schen Textflusses heraus.“ nmz – Neue Musikzeitung, Hans-Peter Graf

„Eine Musik zwischen Aufbruch und Retro-Effekt, zwischen lichter Experimentierfreude und klassischem Zuschnitt. … Schweiger steigert den Spannungsbogen von sinnlich-zarten Klangclustern zu einer fast schon an die Free-Jazz-Experimente der 70er erinnernde Melodiehaftigkeit, die mit unwiderstehlichem Groove lockt.“ Augsburger Allgemeine, Florian L. Arnold

„Den elementaren Bodenstoff dieses Gedankenstroms, der durch Ur-Tiefen und Naturalismen entlang der Abbruchkanten einer sich verändernden Gesellschaft führt, lieferte die Komposition. Stepha Schweiger ließ das Ensemble atmen, tasten, schweben, im Raum agieren.“
Süd-West-Presse, Udo Eberl

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dauer: 90 Minuten

Anna Clementi, Gesang / Performance | Leo Chadburn, Sprechen / Performance | Ziv Frenkel, Tanz | Stepha Schweiger: Komposition, Konzept | Sebastian Bauer: Regie, Bühne, Licht | Nora Lau: Kostüme, Bühne | Phillip Hohenwarter: Video | European Music Project: Chatschatur Kanajan, Musikalische Leitung / Christian Vogel, Klarinette / Silke Lange, Akkordeon / Johannes Öllinger, E-Gitarre / Jürgen Grözinger, Perkussion, Drumset / Antonis Anissegos, Piano / Miriam Götting, Viola / Adam Goodwin, Kontrabass / Florian Tippe, Sounddesign / Foto: Nele Gehricke

08.10.19

:lounge – MISTERIO

:lounge – MISTERIO

:lounge – MISTERIO
lautten compagney

Konzert
8. Oktober 2019 | 19:30
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)
www.lauttencompagney.de

Musik aus den barocken Mysteriensonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber und dem Tango Nuevo von Astor Piazzolla, beides arrangiert für ein Barockquartett der lautten compagney. Schon bald verfließen die Grenzen der Jahrhunderte und es ist ganz egal, in welchem Stil und in welcher Zeit man sich gerade befindet.

Die lautten compagney ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Seit drei Jahrzehnten faszinieren die Konzerte unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner ihre Zuhörer. Das Vergnügen am spontanen Musikmachen steht im Mittelpunkt der :lounge-Sessions. In diversen Crossover-Programmen hat die lautten compagney bereits gezeigt, dass eine Kombination alter Musik mit modernen Ausdrucksmitteln (Tanz, Videoinstallationen etc.) sehr lohnenswert sein kann. Für ihr Programm Timeless wurden sie 2010 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

10.10.19

RSB Kammerkonzert

RSB Kammerkonzert

Brahms‘ Erbe
Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB)
Kammerkonzert
10. Oktober 2019 | 19:30
Tickets 20€
https://www.shop.rsb-online.de/eventim.webshop/webticket/shop?event=21905&kassierer=webrsb

Ein abwechslungsreicher Kammermusikabend zwischen Romantik und jazzigen Einflüssen mit Werken von Antonín Dvořák und Ernst von Dohnányi. Beide sind ohne Brahms Werk nicht vorstellbar und dennoch vermochten sie sich, durch ganz eigene Stile von ihrem großen Vorbild abzusetzen und die Zeiten zu überdauern.

Das RSB spielt ihre Werke mit Bläsern, Streichern, Harmonium und Klavier.

Programm:
Antonín Dvořák
Bagatellen für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium op. 47
Antonín Dvořák
Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 4 e-Moll op. 90 („Dumky“)
Ernst von Dohnányi

Sextett für Klavier, Klarinette, Horn, Violine, Viola und Violoncello C-Dur op. 37
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) ist das älteste deutsche rundfunkeigene Sinfonieorchester mit einem breiten Repertoire aus allen Stilepochen. Es gehört der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin) an, die von Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg getragen wird. Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSB.

Dauer: ca. 120 Minuten

Peter Pfeifer, Klarinette
Dániel Ember, Horn
Richard Polle, Violine
Alejandro Regueira Caumel, Viola
Ikuko Odai, Klavier
Nadine Contini, Violine
Maximilian Simon, Violine
Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello
Yuki Inagawa, Harmonium & Klavier

Konzertkarten zu 20 €
gibt es beim RSB-Besucherservice
Tel. 030-20298715; tickets@rsb-online.de; www.rsb-online.de

Das Konzert wird präsentiert von tip Berlin

Im Web:
https://www.rsb-online.de/konzerte/10-10-19-kammerkonzert-delphi/

18.10.19

Eartha´s Guide to Everyday Living

Eartha´s Guide to Everyday Living

Eartha´s Guide to Everyday Living
N.E.W. + Guests

Raum-Klang-Bild-Installation | Berlin Premiere
18. & 19. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 13 € | 8 € (ermäßigt)

Eartha’s Guide to Everyday Living ist eine Hommage an die Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Eartha Kitt. Eartha Kitt war ein schillernder Star der amerikanischen Jazz-, Pop und Medienwelt und ist bekannt als Catwoman aus der TV-Serie „Batman“ der 1960er Jahre. Als Repräsentantin des weiblichen und afroamerikanischen Selbstbewusstseins war sie mit sexistischen, rassistischen und politischen Ressentiments konfrontiert.
N.E.W. und ihre Gäste lassen sich von Eartha Kitt in ihrer Rolle als Superheldin zu einer Raum-Klang-Bild-Performance anregen. Die cartoonartige, schrille Ästhetik der TV-Serie steht im starken Kontrast zur abstrakten Klangsprache von N.E.W. – aus dieser Spannung entsteht ein kraftvoller Sound: Angetrieben vom filmischen Tempo werden die elektroakustischen Klangbilder von N.E.W. mit beatorientierten Strukturen überlagert und mit Licht- und Video-Projektionen angereichert.

Eartha’s Guide to Everyday Living wird im September 2019 im Programm der Ruhrtriennale uraufgeführt.

N.E.W. ist aus dem 2005 gegründeten Composer Performer Ensemble Les Femmes Savantes hervorgegangen. Im Spektrum aus Neuer Musik, Jazz, Elektronik, Improvisation, Klangkunst, Performance entwickelt jede Musikerin des Trios ihre eigene künstlerische Sprache in singulärer wie auch kollektiver Autorinnenschaft. Für Eartha’s Guide to Everyday Living arbeiten N.E.W erstmals mit der Klangkünstlerin und Komponistin Kaffe Matthews, der bildenden Künstlerin Katharina Ernst und der Medienkünstlerin Tina Wilke zusammen.

https://vimeo.com/user20410741

Musiker*innen N.E.W. + Guests | Komposition, Trompete, Electronik Sabine Ercklentz | Komposition, Innenklavier, Mischpult Andrea Neumann | Komposition, Stimme, Objekte, Electronik Ute Wassermann | Komposition, Elektronik Kaffe Matthews (Guest) | Schlagzeug Katharina Ernst (Guest) | Video Tina Wilke (Guest)

Eine Produktion von N. E. W. in Kooperation mit der Ruhrtriennale. Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds.

11.10.19

LOVE

LOVE

LOVE
Petar Miloshevski
Theater, Performancekunst, Pantomime, Modern Dance | Deutschlandpremiere
11.-13. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)

Inspiriert von der Geschichte des Kannibalen von Rotenburg, erzählt das Solostück LOVE von der intimen Begegnung zweier Menschen, die sich entscheiden, das zu erleben, was sie für die wunderbarste sexuelle Ekstase und den Ausdruck inniger Liebe halten. Dabei wird auf Spezialeffekte, Video oder Gore-Elemente komplett verzichtet. Stattdessen untersucht der Londoner Schauspieler und Theatermacher Petar Miloshevski in einer visuell intensiven und stark körperlichen Symbiose zwischen Theater, Performancekunst, Sprache, Pantomime und Modern Dance welche verborgenen Dimensionen der menschlichen Psyche hinter einem solch verstörenden Akt stehen und nimmt das Publikum mit auf eine Achterbahnfahrt der widersprüchlichen Emotionen.

LOVE wurde auf verschiedenen Festivals in London, Bath, Paris, Jerewan, einigen Festivals in Nordmakedonien sowie dem Internationalen Theaterfestival BABEL in Targoviste, Rumänien, aufgeführt, wo es den Best Actor Award gewann.
www.petarmiloshevski.com

Fotos: https://www.petarmiloshevski.com/love-csxe

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=V_emnUka0vs

Pressestimmen:

“So singular in its mode of expression that it takes time for your eyes and ears to become accustomed, and has an atmosphere that could give you the bends.”
Exeunt Magazine, London

“Miloshevski produces barrels of wonderment from unspeakable human tragedy.”
Younger Theatre, London

“Champion of solo works which pull and twist the human soul in all directions… it plunges us into the abyss of an indisputable madness.”
Apartés, Paris

“A lesson of discovery, of confronting truths, an acting lesson…what Petar Miloshevski did was a sacrifice towards the spectators that watched him with astonished eyes.”
Foaier Buletin, Romania

Konzept, Drehbuch, Soundtrack, Beleuchtung und Bühnenbild: Petar Miloshevski | Kostümdesign: Antonella Petraccaro | Regie und Performance: Petar Miloshevski | Foto: Vladislav Kolev

29.10.19

Sister Moon

Sister Moon

Sister Moon
Niniwe vocal art

A Cappella Konzert
29. Oktober 2019 | 20:00
Tickets: 15 € | 10 € (ermäßigt)

Vier Frauenstimmen und sonst nichts braucht es, um kunstvolle Arrangements und eine faszinierende Klangwelt zu erzeugen. Facettenreich und voller Präzision bringt Niniwe neben Eigenkompositionen die Essenz musikalischer Originale aus verschiedenen Epochen und Genres zum Vorschein und kreiert einen unverwechselbaren Sound – leicht wie eine Feder und kraftvoll zugleich.
Mit Sister Moon präsentiert Niniwe das Schönste aus siebzehn Jahren Bandgeschichte. Außerdem, exklusiv im Theater im Delphi: ein Sneak Peek in das neuen Programm, das sich der Musik von Sting widmet (Premiere im Frühjahr 2020).
www.niniwe.de

Facebook: https://www.facebook.com/niniwevocalart
Video: https://www.youtube.com/watch?v=h0jUF1ZhGQg

Pressestimmen:
„Ihre Darbietung ist eine Höchstleistung der Stimmen.“ (taz.die Tageszeitung)

„Vier Frauenstimmen, sonst nichts. Und doch viel mehr. (..) Dabei beweist jede der Damen erstaunliche Wandlungsfähigkeit: Die klangliche Bandbreite reicht vom schlanken Mädchensopran über die groovige Jazzröhre bis zur rauchigen Soulsängerin. (Leipziger Volkszeitung)

Ein Konzert von niniwe ist Lied für Lied die Essenz dessen, was Mutter Natur den Menschen an stimmlicher Ausdrucks- und Empfindungsfähigkeit zugestanden hat.(O-Ton Vocal Days, Salzburg)

Winnie Brückner – Sopran, Arrangements www.winniebrueckner.de |Lena Sundermeyer – Sopran www.lenasundermeyer.de | Caroline Krohn – Alt www.neuerjazzchorberlin.de | Hanne Schellmann – Alt www.hanneschellmann.com | Foto: Mali Lazell