La Voix humaine

Eine Oper von Francis Poulenc nach dem Theaterstück von Jean Cocteau (1959)

La Voix humaine

Eine Oper von Francis Poulenc nach dem Theaterstück von Jean Cocteau (1959)

Die zentrale Frage von Francis Poulencs Oper „La Voix humaine“ wirkt noch heute: Wie können wir zusammen sein, wenn wir getrennt sein müssen?

Eine Frau versucht Kontakt zu ihrem Ex-Liebhaber herzustellen, was gleichzeitig ermöglicht und verhindert wird. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist das Telefon. Dabei erschafft sie aus ihrer Einsamkeit heraus eine Welt, die sich zunehmend als Illusion entpuppt.
In Zeiten der Pandemie ist die Möglichkeit und Bedeutsamkeit menschlichen Kontakts eines der dringendsten Themen geworden. Wie können wir miteinander zusammen sein, wenn das höchste Gebot Distanz ist? Wie wirkt eine gezwungene oder gewollte Isolation auf einen Menschen? Wenn wir getrennt bleiben müssen: Bringt uns Technologie zusammen, oder schafft sie einfach eine Illusion von Nähe?

Francis Poulencs und Jean Cocteaus Monodrama von 1958 könnte also nicht aktueller sein. Die Neuinszenierung „La Voix humaine“ gipfelt in der Frage: Wie wird eine Frau gesehen und gehört, wenn sie doch alleine bleibt?

Oper | Musiktheater
In französischer Sprache

Montag

20. Sep | 20:00 Uhr

Tickets

Dienstag

21. Sep | 20:00 Uhr

Tickets
Eintrittspreis: 20 €
Dauer: ca. 60 Min | Keine Pause

Musik: c/o chamber orchestra
Regie: Manfred Schweigkofler
Elle: Mercedes Gancedo, Sara Gouzy
Video, Licht & Ton: Culiner Creative Circle
Kostüme: Claire Greidanus
Maske: Manuela Reut

Eine Produktion des c/o chamber orchestra. Gefördert im #TakeAction-Programm des Fonds Darstellende Künste. Medienpartner: rbb kultur