ALLES | was wir haben

syn:format

Eine Inszenierung des preisgekrönten deutsch-syrischen Theaterkollektivs syn:format. Fünf junge Darsteller*innen spielen an gegen die Schatten der Vergangenheit und die Schatten einer ungewissen Zukunft, die sie (und uns) zum Handeln aufruft. Doch wie anfangen in einer Gegenwart, in der jeder alleine ist?

Mit großem Mut zur Verletzlichkeit legt das Theaterstück individuelle und gesellschaftliche Schmerzpunkte frei, erzählt von Einsamkeit und Angst ebenso wie von der zukunftsstiftenden Sehnsucht nach Halt und menschlicher Nähe in einer überkomplexen Welt.

"Ich kann mir nicht einmal Zukunft vorstellen. Wie soll ich dann welche aufbauen?"

„ALLES | was wir haben“ ist die erste Produktion von syn:format, an der neben syrischen auch deutsche Schauspieler*innen beteiligt sind. Eingesperrt in die eigene Welt und auch dort nicht zu Hause, geben sie in der gemeinsamen Interaktion Impulse für die Gestaltung einer zukünftigen, solidarischen und gleichberechtigten Gesellschaft.

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syn:format

Das 2018 mit dem 1. Preis des vom Berliner Senat ausgelobten Farbenbekennen-Award ausgezeichnete Theaterkollektiv gründete sich im Winter 2015/2016 auf Initiative junger geflüchteter Männer in einer Berliner Notunterkunft. Ohne Institution im Rücken erarbeiteten sie gemeinsam mit jungen Berliner Theatermacher*innen und neu hinzukommenden Ensemblemitgliedern, darunter geflüchtete Theater-und Kulturschaffende, die „Trilogie des Ankommens“. Ihr letzter Teil „FREIHEIT“ wurde 2018 und 2019 mit großem Erfolg im Theater im Delphi zur Aufführung gebracht.

Schauspiel

Donnerstag

15. Okt | 20:00 Uhr

Tickets

Freitag

16. Okt | 20:00 Uhr

Tickets

Samstag

17. Okt | 20:00 Uhr

Tickets

Sonntag

18. Okt | 20:00 Uhr

Tickets
Eintrittspreis: 10 € - 15 €
Dauer: ca. 90 Min | Keine Pause

Deutsch mit arabischen und englischen Passagen

Von & mit: Alaa Nasser, Jonathan Bamberg, Katharina Rosenberger, Mira Sanjana Sharma, Mohammad Ali
Regie & Dramaturgie: Magdalena Scharler

Eine Produktion von syn:format in Kooperation mit Michael Tschechow Studio Berlin Die Wiederaufnahme wird gefördert durch Stiftung Pfefferwerk