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Foto: Guillaume Paoli © Renate Koßmann | Per Leo © Alexa Geisthövel | Luise Meier © Caroline Böttcher
Egal, ob es um Migration, Corona, Putin oder Gaza geht: Zurzeit sehen die Bedingungen für eine öffentliche Debatte nicht gut aus. Es wird immer schwieriger, allein schon Unstimmigkeiten richtig zu benennen, geschweige denn sich zu einigen.
Argumente werden durch Gefühle ersetzt, Begriffe in ihr Gegenteil verdreht. Verschwörungserzählungen verdrängen die notwendige Kritik herrschender Diskurse. Statt Gegenöffentlichkeit wüten getriebene Mobs auf digitalen Medien. So können sich die Lobredner und Nutznießer der bestehenden Unordnung als alleinige Hüter der Vernunft darstellen.
Thematisch schließt dieses offene Diskussionsformat damit direkt an die Inszenierung „Die da oben!“ von Limited blindness an. Per Leo, Luise Meier und Guillaume Paoli nähern sich der aktuellen Situation analytisch, debattieren über Gegenstrategien.
Per Leo, Historiker und Autor (u.a. „Tränen ohne Trauer“ und als Co-Autor: „Mit Rechten reden“), Herausgeber der Weltbühne
Luise Meier, Theatermacherin, Performerin und Autorin (zuletzt: „Mrx Maschine“ und „Hyphen“).
Guillaume Paoli, Philosoph und Essayist (u.a. „Soziale Gelbsucht“ und „Etwas Besseres als der Optimismus“)