Der arme Spielmann

franz ensemble | Helena Winkelman | Janna Mohr

Der arme Spielmann

franz ensemble | Helena Winkelman | Janna Mohr

Figurentheater und Kammermusik als Einheit: Grillparzers Novelle über die skurrile Lebensgeschichte eines tragischen Clowns, der an seinem genauso noblen wie unpraktischen Idealismus zu Grunde geht, wird neu erzählt. Beethovens Septett op. 20 steht am Beginn des Abends.

Klänge, Notenständer, Instrumententeile und Schatten verselbständigen sich und
wachsen zur Kulisse eines turbulenten Volksfestes zusammen. Dort entflammt
Grillparzers „anthropologischer Heißhunger“ beim Anblick eines alten Knaben, der lächelnd in sein fürchterliches Geigenspiel vertieft ist. Das Stück ist verspielte
Liebesgeschichte und Gesellschafsstudie zugleich. Reflektiert wird dies durch eine Musik, die viele Anleihen von alten Wienerliedern und Tänzen aufnimmt. Sie erweckt einerseits Grillparzers Zeit (und damit auch die Schuberts) zum Leben und erlaubt andererseits einen maximalen Kontrast zu den neu komponierten Klängen, die mal Wasserflut, mal einsame Nachtwanderung, mal agitierte Rede, mal Ohrfeigenszene
darstellen.

PROGRAMM:
Ludwig van Beethoven
Septett op. 20
Helena Winkelman
Der arme Spielmann (UA)
Aufragswerk des franz ensemble

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen von NEUSTART KULTUR sowie von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

 

Foto: Pilvax & Oberyn
 

Foto: Martina Thalhofer
Kammermusik | Puppentheater

Sonntag

12. Mrz | 19:00 Uhr

Tickets
Eintrittspreis: 10 € - 15 €
Dauer: ca. 100 Min | 1 Pause

Komposition: Helena Winkelman
Spiel und Konzept: Janna Mohr
Regie: Sebastian Ryser
Ausstattung: Moritz Schönbrodt
franz ensemble: Glenn Christensen (Violine), Yuko Hara (Viola), Tristan Cornut (Violoncello), Juliane Bruckmann (Kontrabass), Maximilian Krome (Klarinette), Pascal Deuber (Horn), Rie Koyama (Fagott)

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen von NEUSTART KULTUR sowie von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.